Direkt zum Hauptbereich

Über das Fotos machen

Ein paar Worte zu meiner Art des Fotos machen.






Oft lese oder höre ich den Satz: Ich traue mich gar nicht vor deine Kamera, weil ich keine Erfahrungen habe und die Leute auf deinen Fotos immer so schön sind.

Darauf antworte ich meistens: Bullshit! Jeder kann vor der Kamera gut aussehen. Meine Aufgabe als Fotograf ist es genau dafür zu sorgen. Hierfür brauche ich aber genauso deine Hilfe.

Der wichtigste Anspruch an meine Fotos ist das Wort „Authentizität“. Ich möchte ehrliche Fotos machen, die schönen aber auch weniger schönen Seiten an euch zeigen. In jedem Foto steckt Persönlichkeit. Das ist für mich der große Reiz. Das ist das Besondere, über das wir hinter der Kamera die Macht besitzen. Wir können inszenieren, beobachten, fühlen, und lenken.

Ich kann dir ein Geheimnis verraten: Es reicht nicht, ein schönes Mädchen vor die Kamera zu setzen/stellen/legen. Jede, aber auch wirklich jede Person, die ihr in meinem Portfolio finden könnt, hat ihre Ecken und Kanten. Fotos machen ist mehr als jemanden zwei Minuten ins Studio zu stellen. 

Fotos machen ist Arbeit: Licht, Ausdruck, Kleidung, Haare, Pose, so vieles spielt dabei eine Rolle. Mein Anspruch ist es dabei immer, dass du der Kunde, dich in meinen Fotos wiederfindest und dich damit wohl fühlst. Deshalb verkleide ich keine Menschen auf ihnen, lass sie nicht in Rollen schlüpfen. Ich möchte dich so zeigen, wie du bist. Das Entscheidende ist doch, welches Gefühl wir als Fotograf dem Menschen gegenüber geben.


Fotos machen ist wie ständiges reisen. Dich möchte ich mitnehmen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zeitschrift der Straße NR. 7 - Gestrandet in Bremen

Gemeinsam mit dem Kollegen Marlo Mintel lernte ich für die Zeitschrift der Straße ein Ehepaar kennen, das gezwungen war für mehrere Woche auf den Straßen in Bremen zu leben. Den Artikel gibt es ab jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift der Straße bei Straßenverkäufern in gesamten Großraum Bremen zu kaufen.  Mit der ZEITSCHRIFT DER STRASSE ist seit Februar 2011 die erste Bremer(havener) Straßenzeitung auf den Markt. Sie wird gemeinschaftlich produziert und vermarktet durch Studierende der Hochschule für Künste Bremen, der Hochschule Bremerhaven, der Hochschule Bremen sowie durch den Verein für Innere Mission in Bremen und die Gesellschaft für Integrative Soziale Beratung und Unterstützung (GISBU) in Bremerhaven. Der Verkauf erfolgt vor allem durch von Wohnungslosigkeit und Armut betroffene Menschen. Die ZEITSCHRIFT DER STRASSE ist ein Medienprojekt, ein soziales Projekt und ein Lernprojekt. Sie hebt sich gestalterisch und journalistisch radikal von den kl...

// Paris Pigalle Court //

 

...auf nen`kaffee mit der band

Über einen gemeinsame Freund bin ich auf die Bremer Reggaeband "Coffee full flavoured"aufmerksam geworden. Am vergangen Freitag spielte die Band als Vorgruppe zu Mono & Nikitaman im Bremer Schlachhof. Hier gibts`die Fotos von dem Gig. Auch in Zukunft werde ich die Band auf ihrem Weg begleiten. Erwartet einiges. http://coffeepage.bplaced.net/wordpress/